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ArL Lüneburg unterstützt regionale Fachkräftebündnisse

Fördermittel für Fachkräfteprojekte zu vergeben


Die regionale Handlungsstrategie für die Übergangsregion Lüneburg (RHS) beinhaltet im Handlungsfeld „Bildung/Qualifizierung“ zum operativen Ziel „Flächendeckender Aufbau von Fachkräftebündnissen“ die Maßnahme der „Implementierung von Fachkräftebündnissen mit breitem Service-Portfolio“.

Mit Unterstützung des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg wurden die regionalen Fachkräftebündnisse „Elbe-Weser“ und „Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachsen“ im August 2015 durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr anerkannt.

Als anerkannte Fachkräftebündnisse können sie regionalen Projekten zur Fachkräftesicherung zu einer Förderung aus EU-Mitteln verhelfen.

Das ArL Lüneburg arbeitet im Lenkungskreis der beiden Fachkräftebündnisse mit.

Informations-Veranstaltungen in Lüneburg und Celle

Die Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachsen*) und das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr informieren potenzielle Projektträger bei zwei Veranstaltungen über die Förderung von regionalen Projekten zur Fachkräftesicherung:

Veranstaltung in Lüneburg: Dienstag, 8. August 2017, 15 bis 17 Uhr, Haus der Wirtschaft, Stadtkoppel 12, 21337 Lüneburg.

Veranstaltung in Celle: Dienstag, 15. August 2017, 10 bis 12 Uhr, Landkreis Celle, Trift 26, 29221 Celle; Neuer Kreistagssaal.

Über weitere Details zur Förderung informieren das Wirtschaftsministerium und die Allianz für Fachkräfte bei den Veranstaltungen.

Um Anmeldung wird gebeten bis Freitag, 4. August an info@fachkraefteallianz-non.de

Informationen zum Ablauf auf der Internetseite des Fachkräftebündnisses www.fachkraefteallianz-non.de
oder bei Netzwerkkoordinatorin Nele Uhl unter der Telefonnummer 04131 742-161.

Hintergrund

Das Land Niedersachsen stellt der Allianz für Fachkräfte als anerkanntes Fachkräftebündnis bis August 2018 2,5 Millionen Euro zur Förderung regionaler Fachkräfteprojekte aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung stellt.

Antragssteller sollten sich sputen, denn bis zum Frühjahr 2018 müssen sie die Förderanträge bei der NBank stellen. Voraussetzung dafür ist eine positive Stellungnahme der Allianz für Fachkräfte.

"Noch trudeln die Anträge eher schleppend ein", sagt Nele Uhl, Netzwerkkoordinatorin der Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachsen.
„Viele Projektträger wissen schlicht nicht, dass die Mittel für die Region Nordostniedersachsen zur Verfügung stehen." Viele wüssten auch nicht, dass ihre Fachkräfte-Projekte gute Chancen auf Förderung haben. "Das will die Allianz für Fachkräfte ändern“, sagt Uhl: „Immerhin geht es dabei um die Zukunftsfähigkeit unserer Region.“

Gefördert werden Projekte, die am regionalen Fachkräftebedarf ausgerichtet sind und zum Beispiel zur Qualifizierung von Arbeitslosen oder zur Weiterbildung von Beschäftigten beitragen. Darüber hinaus können Projekte gefördert werden, bei denen die Verbesserung der regionalen Strukturen zur Fachkräftesicherung im Mittelpunkt stehen.

Bei der Entwicklung von neuen Projektideen bieten die Handlungsfelder der Allianz für Fachkräfte eine gute Orientierung: Ausbildung, Weiterbildung, Familienfreundlichkeit, Mitarbeiter aus dem In- und Ausland rekrutieren, Mitarbeiter binden sowie Arbeitsplätze zukunftsgerecht gestalten und Mitarbeitergesundheit fördern.

*)

Die Allianz für Fachkräfte Nordostniedersachsen ist ein Zusammenschluss von 14 arbeitsmarktnahen Institutionen mit dem Ziel, gemeinsam die regionale Fachkräftesituation nachhaltig zu verbessern. Dazu zählen Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer, Arbeitgeberverband und DGB, aber auch die regionalen Arbeitsagenturen Lüneburg-Uelzen sowie Celle, die regionalen Hochschulen Leuphana und Ostfalia sowie die Landkreise Lüneburg, Harburg, Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Heidekreis und Celle. Die Landesregierung unterstützt das Fachkräftebündnis bis Mitte 2018 mit ESF-Geldern in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

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