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Internationale Grüne Woche 2016

Erfolgreiche Präsentation des ArL Lüneburg

IGW2016

„Wir schaffen das" - Starke Gemeinschaften und Nachbarschaft - Lebensmittelpunkt Dorf.

So lautete der Slogan, mit dem das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg auf der Internationalen Grünen Woche 2016 in Berlin angetreten war. Mit einem vielfältigen Programm wurden tausende Besucher an den Stand in der Halle 20 gelockt.

Das ArL Lüneburg war in diesem Jahr Ausrichter des Landesstandes. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium beauftragt in jedem Jahr die Verwaltungen für Landentwicklung mit der Organisation. Dorfentwicklung und Strukturförderung werden im Dezernat 3 bearbeitet. Und so oblag Dezernatsleiterin Annika Wangerin mit ihrem Team aus dem Zentralstandort Lüneburg und den Geschäftsstellen Bremerhaven und Verden die Betreuung.

Das ArL Lüneburg hatte 17 Dorfgemeinschaften aus Niedersachsen eingeladen, ihre Projekte vorzustellen. Mit täglich wechselnden Präsentationen zeigten sie, wie Herausforderungen in den Dörfern gelöst und das Dorfleben attraktiv gestaltet werden.

Mit dem Thema Dorfladen boten die Gemeinden Adelheidsdorf (Landkreis Celle) und Rhade (Landkreis Rotenburg/Wümme) einen Einblick in die Nahversorgung auf dem Lande. Besonders die regionalen Produkte überzeugten die Besucher.


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Dorfgemeinschaft ist eine Stärke im ländlichen Raum. Viele Vereine und Organisationen prägen und gestalten das Dorfleben mit ihren Aktivitäten. Beispiele zeigten Nordkampen und Altenboitzen (Ortsteile der Stadt Walsrode), die Gemeinden Oberndorf (Samtgemeinde Am Dobrock), Oederquardt (Samtgemeinde Nordkehdingen)und Wilsum sowie Farven, Malstedt und Deinstedt (Samtgemeinde Selsingen). Die Jordantaler Blasmusik aus Altenboitzen brachte die Halle zum Schunkeln. Viel Spaß hatten die Besucher bei der Aufführung der Theatergruppe Nordkampen. „Mit unserem Thema Dorfgemeinschaft haben wir den Berlinern gezeigt, was in einer Großstadt häufig fehlt: Das miteinander, das gemeinsame Lösen von Herausforderungen", resümierte Altenboitzens Ortsvorsteher Stephan Rengstorf am Ende des Messetages. Gemeinsinn war auch die Stärke von Oberndorf und Oederquardt. Mit einem großen Segel warben sie für erholsamen Urlaub am Rande der Elbmündung. Und der Trinkjoghurt schmeckte den Besuchern nicht nur, wenn ihn Oederquardts Apfelkönig anbot.

Ein kleiner Strand mit Liege und Sonnenschirm war der Hingucker, den der Verein „Farven 2011" aufgebaut hatte. Stolz präsentierten sie ihren im Rahmen der Dorferneuerung in viel Eigenarbeit errichteten Spiel- und Wasserpark „Unter den Eichen". Gemeinschaftliches boten auch das Team des Dorfgemeinschaftshauses „Alte Schmiede Malstedt und der Verein „Aktives Deinstedt".

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„Kleines Dorf ganz groß in Berlin", so traten die Edendorfer aus dem Landkreis Uelzen auf. In ihrer jeweiligen typischen Berufskleidung unterhielten sie die Besucher und erklärten ihr Projekt Edena „Kunst fürs Dorf - Dörfer für Kunst, des ebenfalls angereisten Künstlers Clemens Botho Goldbach.

Demografie war das Thema von Südergellersen im Landkreis Lüneburg, hervorragend dargeboten von der Erlebnisschmiede unter Leitung von Dr. Frank Andraschko. Angereist mit Feldesse, Amboss und Hauklotz durften vor allem die Kinder kräftig zuschlagen. Das große Interesse der Kleinen hatte auch einen zweiten Grund: „Für Kinder wird auf der Grünen Woche viel zu wenig geboten", bedauerte Dr. Andraschko.

Inklusion und Teilhabe sind auch im ländlichen Raum wichtige Herausforderungen. Taktile Leitelemente und ein merkwürdiger Anzug zogen die Besucher an. Die Leitelemente führen Sehbehinderte und zeigen ihnen Begrenzungen und Richtungsänderungen an Straßenkreuzungen, Bahnsteigen und anderen Orten. Auf dem Messestand führte der Weg um den Marktplatzbrunnen herum. Im Altersanzug konnte man die Einschränkungen erfahren, die das Alter bei Bewegungen, beim Hören und beim Sehen mit sich bringen kann.

Mit einem Bergrolli waren die Harz-Erlebnistage Hohegeiß (Stadt Braunlage) vor Ort. Urlaub im Mittelgebirge wird so auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen möglich. Harburger Dorfregionen im Regionalpark Rosengarten zeigten barrierefreie Naherholung und Reisen für alle am Rande der Metropole Hamburg. Die Teilnehmer aus der Stadt Vechta vom Dorfgemeinschaftsverein Spreda-Deindrup und der Lebensgemeinschaft Sonnenhof e.V. boten Produkte des Sonnenhofes an. Lastrup aus dem Landkreis Cloppenburg überzeugte nicht nur mit einem herzhaften Wustvergnügen.

Zum Dorfgespräch hatte die Gemeinde Wilsum eingeladen. Weit angereist waren die Mitwirkenden um Bürgermeister Heinrich Mardink aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim, nahe der holländischen Grenze. Bei den plattdeutschen Stücken der Spielschar Wilsum mussten viele Besucher gut zuhören um alles zu verstehen. Mit ihrer gewichtigen Dorfchronik zeigten die Wilsumer, was in mehrjähriger Gemeinschaftsarbeit aus den Anfängen des Ortes bis heute so alles passiert ist.

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Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Für Ahnsbeck und Eldingen aus der Samtgemeinde Lachendorf ein wichtiges Kapitel, dem man sich im Rahmen der Dorferneuerung angenommen hatte. Das gemeindliche Versorgungszentrum Ahnsbeck und das Sozioökonomische Zentrum Eldingen sind überzeugende Ergebnisse. Sie machen das Landleben lebenswert und geben dem ländlichen Raum eine Zukunft.

Die Akteure nutzen die Reise nach Berlin nicht nur um die Messebesucher zu begeistern. Am Rande wurden intensive Gespräche geführt. Die Grüner Woche ist immer eine gute Plattform. Viele Vertreter aus Politik und Verwaltungen sind an den zehn Tagen vor Ort. Zu ihren gehörten Landwirtschaftsminister Christian Meyer, Landebeauftrage für die Region Lüneburg Jutta Schiecke, die Landräte Dr. Heiko Blume, Uelzen und Michael Roesberg, Stade sowie Abgeordnete und Ratsvertreter aus Niedersachsen.

Das ArL Lüneburg hatte den Stand gemeinsam mit dem Tourismusverein Altes Land (www.tourismus-altesland.de) gestaltet. Fachwerkhäuser und ein Altländer Tor bildeten den Hintergrund für den Dorfplatz mit Brunnen, auf dem sich die Akteure mit ihren Dorfgemeinschaften präsentierten.

Altländer Äpfel gab es von einem kleinen Segelboot und die Stader Landfrauen boten Vanilleeis mit Apfelstücken. Sie versorgten auch hervorragend die Standbetreuer und Akteure. Mit in Berlin war auch die Altländer Blütenkönigin Gesche Wick in ihrer traditionellen Tracht. Sie traf sich am ersten Messesonntag mit über 120 Produktköniginnen und -königen auf der Messe.

Partner auf dem Stand waren auch das Landwirtschaftsministerium mit dem Tierschutzplan Niedersachsen (www.ml.niedersachsen.de > Themen > Tiergesundheit & Tierschutz > Tierschutzplan Niedersachsen), das Projekt Eiweißfutter aus Niedersachsen (www.eiweissfutter-aus-niedersachsen.de) und die Arbeitsgemeinschaft Urlaub & Freizeit auf dem Lande e.V. (www.bauernhofferien.de).

Die Themen der Dorfgemeinschaften sind in einer Fachveröffentlichung zusammengestellt, die zum Download zur Verfügung steht.

Ausrichter des Landesstandes in der Halle 20 wird 2017 das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems sein. Dann geht es um den Moorschutz und was die Flurneuordnungen für Klima und Umwelt dazu beitragen können.

Partner und Dorfgemeinschaften auf dem Stand des ArL Lüneburg

Vorschaubild Impressionen IGW 2016
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