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Workshop zur Optimierung der Multifonds-Umsetzung

Wir beraten und begleiten Sie durch den Förderprozess


 

Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Region Lüneburg haben ihren festen Platz im Veranstaltungskalender des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg.

Zum Workshop „Optimierung der Multifonds-Umsetzung“ waren am 13. November 2018 rund 100 Bürgermeister aus dem Amtsbezirk Lüneburg, Regionalmanager, Vertreter regionaler Hochschulen sowie regionaler Einrichtungen und Institutionen in das Behördenzentrum Auf der Hude in Lüneburg gekommen. Eingeladen hatten das ArL Lüneburg und die NBank.

 
Landesbeauftragte Monika Scherf freute sich über die gute Resonanz und das hohe Interesse der Teilnehmer. Sie rief alle Verantwortlichen und potentiellen Projektträger auf, zur Umsetzung ihrer Projektideen alle Förderoptionen jetzt noch stärker zu nutzen. „Wir beraten – ebenso wie die NBank in ihren Richtlinien –gerne schon im Vorfeld der Förderung und begleiten Sie als Projektträger durch den Förderprozess“.
 

Der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf Richtlinien, die insbesondere für Kommunen interessant sein können. Stephen Struwe-Ramoth, Leiter der NBank-Beratungsstelle in Lüneburg, stellte verschiedene Förderrichtlinien und den derzeitigen Stand der Mittelsituation vor.

Petra de Klein (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung) und Julia-Christin Stettner (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) sowie Anke Kicker (Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen - KEAN) unterstützten dabei mit fachkundigen Beiträgen.

Anke Kicker ergänzte die Hinweise von Julia-Christin Stettner mit einem kurzen Überblick über die Fördermöglichkeiten im Rahmen der sogenannten Kommunalrichtlinie (KRL), einem Förderprogramm des Bundes.

Eine Kumulierbarkeit der Fördermittel aus der Kommunalrichtlinie mit Mitteln aus EU- und Landesprogrammen ist möglich. Das nächste Antragsfenster öffnet vom 01.01. – 31.03.2019. Anträge müssen über den Projektträger Jülich (PtJ) gestellt werden. Für Informationen steht die KEAN gern zur Verfügung.

In dem Workshop wurden mit möglichen Antragstellern aus der kommunalen Ebene EU-Förder-Richtlinien und eventuelle Schwierigkeiten bei der Umsetzung diskutiert.

Bei einer Reihe von Nachfragen konnten „gefühlte“ Hemmnisse geklärt und Wege für eine erfolgreiche Antragstellung aufgezeigt werden.

Anregungen zur bedarfsgerechten Anpassung von EU-Förderrichtlinien werden durch das Amt für regionale Landesentwicklung aufgenommen und in Gesprächen mit den Ressorts weitergegeben.

 

Im Nachmittag gab Jens Mennecke (Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung) einen Ausblick auf die kommende Förderperiode der Europäischen Union und die künftige Kohäsionspolitik.

Seine Ausführungen zu den Auswirkungen des BREXITS, wie auch zu den neuen Herausforderungen der EU und den bislang bekannten Legislativvorschlägen der Europäischen Kommission fanden großes Interesse bei den Zuhörern.

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