Logo

Niedersachsen fördert mit 3,6 Millionen Euro den Aufbau eines regionalen Wissens- und Innovationszentrums in Buxtehude

Buxtehude. Gute Neuigkeiten für den Innovationsstandort Niedersachsen: Mit einer Förderung aus dem Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ in Höhe von 3,6 Millionen Euro unterstützt das Land den Aufbau des Zentrums für Innovative Technologien zur Nachhaltigen Entwicklung (ITN) an der hochschule 21 in Buxtehude. Europa- und Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter überreichte am (heutigen) Freitag den Förderbescheid und informierte sich über den geplanten Neubau, der die Region als zentralen Innovationsstandort für Forschung, Wissenstransfer und Qualifizierung im Bereich nachhaltiger Technologien weiter stärken will.

Ziel ist es, Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen enger zu vernetzen, praxisnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu fördern und Innovationen von der Idee bis zur Anwendung zu begleiten. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen durch das ITN künftig bei Zukunftsthemen wie nachhaltigem Bauen, Ressourceneffizienz, Energie, Digitalisierung und moderner Produktion unterstützt, Fachkräfte qualifiziert sowie Gründungen und Startups gestärkt werden. Dazu soll innerhalb von drei Jahren auf dem Hochschulcampus ein Neubau mit Büroflächen, Projektarbeitsräumen, Versuchsflächen zur Erprobung technischer Entwicklungen, einem Hörsaal für rund 275 Personen sowie eine hundert Quadratmeter große Ausstellungsfläche für Lehre, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung entstehen.

„Mit dem Projekt investieren wir gezielt in die Innovationskraft unserer Region. Gerade bei Zukunftsthemen wie nachhaltigem Bauen, Ressourceneffizienz und Digitalisierung brauchen wir Orte, an denen Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis zusammenkommen und gemeinsam neue Lösungen entwickeln. Das ITN in Buxtehude schafft dafür hervorragende Voraussetzungen und zeigt zugleich, welchen konkreten Mehrwert europäische Regionalförderung für die Menschen vor Ort entfalten kann“, sagte Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung.

„Die Hochschule 21 ist mit ihrer praxisnahen Entwicklung und Ausbildung ein wichtiger Partner für Wirtschaft und Gesundheitsdienstleister in der Zukunftsregion Süderelbe. Ich freue mich sehr, dass dieses Angebot mithilfe des Landes nun weiter ausgebaut werden kann“, sagte Karin Beckmann, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Lüneburg.

Hintergrund

Mit dem Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ unterstützt das Land Niedersachsen die Zusammenarbeit von Landkreisen und kreisfreien Städten, um regionale Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Die insgesamt 14 Zukunftsregionen erhalten dafür regionale Budgets für kreisübergreifende Projekte und Unterstützung für Regionalmanagements, die regionale Projekte entwickeln. Für diesen wichtigen Baustein einer aktiven Regionalpolitik setzt die Landesregierung bis zum 31. Dezember 2029 rund 96 Millionen Euro aus europäischen Fördermitteln (EFRE/ESF+) ein.

Die 14 anerkannten Zukunftsregionen in Niedersachsen sind: Elbtalaue-Heide-Wendland, Ems-Vechte, Hannover-Hildesheim, HeiDefinition, JadeBay, Mitte Niedersachsen, Moorregion Elbe-Weser, Ostfriesland, StadtLandZukunft OS, Süderelbe, Südniedersachsen, SüdOstNiedersachsen, Weserberglandplus, Zukunftsregion4Klima.

Die Zukunftsregion Süderelbe setzt sich aus den Landkreisen Harburg (Leadpartner), Stade, Lüneburg, der Hansestadt Lüneburg sowie der Süderelbe AG zusammen. Ihr stehen über das Förderprogramm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ sechs Millionen Euro Fördermittel aus den EU-Förderfonds EFRE und ESF+ bis 2029 für Projekte im Handlungsfeld „Regionale Innovationsfähigkeit“ zur Verfügung. Mit den EU-Mitteln können einschließlich regionaler Kofinanzierung Projekte im Gesamtvolumen von fast zehn Millionen Euro umgesetzt werden.

Weitere Informationen unter www.suederelbe.de/zukunftsregion-suederelbe <http://www.suederelbe.de/zukunftsregion-suederelbe>

  Bildrechte: Gina Kühn - Vertelln
Ministerin Walter überreicht den Förderbescheid stellvertretend an Thorsten Heinze, Erster Kreisrat, Landkreis Stade, Katja Oldenburg-Schmidt, Bürgermeisterin Buxtehude und Prof. Dr.-Ing. Ingo Hadrych (v.l.)

Artikel-Informationen

erstellt am:
25.09.2026

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln