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Jetzt bewerben: Zukunftsräume Niedersachsen

Förderprogramm zur Vernetzung von Räumen und Menschen


Logo des Förderprogramms "Zukunftsräume Niedersachsen"

Sie sind der Motor der regionalen Entwicklung und haben nicht selten eine "Ankerfunktion" für die umliegenden Gemeinden: Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern können sich ab sofort für das Förderprogramm bewerben. Die Frist für die Interessenbekundungen, für die ein Formblatt zum Download bereitsteht, läuft bis zum 2 September 2019.

Angesprochen sind Städte, Gemeinden und Samtgemeinden mit mindestens 10.000 Einwohnern, in denen ein Grund- oder Mittelzentrum festgelegt ist. "Ziel der Förderung ist, diese Kommunen in ihrer Entwicklung und damit auch in ihrer Ankerfunktion für umliegende Gemeinden zu stärken", erläutert Erhard Bergmann vom Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg.

Im Fokus stehe aber auch die Vernetzung dieser Orte untereinander. So könnten Ideen entwickelt werden, wie Mittel- und Grundzentren in ländlichen Räumen ihre Attraktivität und Lebendigkeit erhalten und steigern können. "Dafür stehen Beratungsleistungen aus einem für diesen Zweck eingerichteten ExpertInnenpool zur Verfügung", so Bergmann.

Diese Beratungsleistungen können die Kommunen bereits mit der sogenannten Interessenbekundung für das Programm beantragen. In dieser Kurzdarstellung müssen Schwerpunktthemen und Kooperationspartner benannt sowie die Ideen erläutert werden.

Für das diesjährige Förderverfahren müssen die Interessenbekundungen bis zum zweiten September eingereicht sein. Stichtag für Projektförderanträge ist der 30. September 2019. Das ArL entscheidet über die Aufnahme in das Programm und trifft bei mehreren eingereichten Projektskizzen gegebenenfalls eine Vorauswahl der Ideen. Ansprechpartner für Rückfragen zur Interessensbekundung während des gesamten Bewerbungsverfahrens ist das zuständige ArL.

Erste Kommunen haben schon jetzt Interesse an den Förderleistungen signalisiert. Das ArL Lüneburg hatte bereits Anfang Juli auf einer Veranstaltung über das Förderprogramm informiert. Jetzt wurde die Förderrichtlinie im Ministerialblatt veröffentlicht.

"Wir erhoffen uns durch das Programm eine Stärkung von kleineren und mittleren Kommunen und damit des ländlichen Raumes und freuen uns auf viele innovative Ideen", so die Landesbeauftragte Monika Scherf.

Weitere Infos wie zum Beispiel eine Zusammenstellung von häufigen Fragen und Antworten (FAQ) und eine Liste der Expertinnen finden Sie auf der Website des Niedersächsischen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung.

Website des Ministeriums
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