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Lena Düpont zu Besuch bei Europe Direct

Die Europa-Abgeordnete Lena Düpont (r.) informierte sich bei ihrem Besuch in Lüneburg über die Arbeit von Europe Direct. Die Landesbeauftragte Monika Scherf sowie Martina Faltin und Arian Kuhn (v.r.n.l.) standen Rede und Antwort.  
Die Europa-Abgeordnete Lena Düpont (r.) informierte sich bei ihrem Besuch in Lüneburg über die Arbeit von Europe Direct. Die Landesbeauftragte Monika Scherf sowie Martina Faltin und Arian Kuhn (v.r.n.l.) standen Rede und Antwort.


Lüneburg. Es war dieser eine Moment, als sie das erste Mal auf den blauen Stühlen im Plenarsaal saß und die Europa-Hymne ertönte. Für Lena Düpont wurde in diesem Moment klar, dass sie jetzt da angekommen war, wo sie immer hinwollte. „Das war sehr ergreifend für mich“, erinnert sich die Politikerin, die am 26. Mai erstmals ins Europaparlament gewählt wurde. Von diesen und anderen Eindrücken aus ihren ersten Wochen in Brüssel erzählte die 33-Jährige bei einem Besuch beim Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg.

„Mir ist es sehr wichtig, persönliche Kontakte vor Ort aufzubauen. Und ich habe gehört, dass in Lüneburg sehr viel in Sachen Europa-Arbeit passiert“, sagte die CDU-Abgeordnete, die nicht nur für ihren Heimatwahlkreis Gifhorn, sondern unter anderem auch für die Landkreise Lüneburg, Harburg, Uelzen, Lüchow-Dannenberg, Celle und den Heidekreis zuständig ist.

Dieses große Gebiet kennen die Mitarbeiter von „Europe Direct Lüneburg“, eine von 46 Informationsstellen der EU-Kommission in Deutschland, nur allzu gut. „Wir sind überall im Land unterwegs. Sei es mit Infoständen auf Wochenmärkten oder mit unserem Europa-Café, in dem wir mit Schülerinnen und Schülern über die unterschiedlichsten Themen ins Gespräch kommen und dort Fragen erarbeiten, die wir an die Europa-Abgeordneten schicken“, berichtet Martina Faltin von der Informationsstelle „Europe Direct“, die beim Amt für regionale Landesentwicklung im Behördenzentrum auf der Hude angesiedelt ist.

Während die Arbeit in Schulen mit Planspielen und Multimedia-Vorträgen sehr positiv angenommen werde, gebe es an den Info-Ständen natürlich auch negative Reaktionen zur EU. „Das gehört dazu, aber gerade deshalb ist unsere Aufklärungsarbeit vor Ort so wichtig“, sagte die Landesbeauftragte Monika Scherf, die das Lüneburger Europa-Büro in den neunziger Jahren als Mitarbeiterin der damaligen Bezirksregierung aufgebaut hat. „Gerade in Zeiten des Brexits ist es sehr wichtig, dass wir uns auf Europa besinnen und überparteilich an einem Strang ziehen.“

Diese Beobachtung hat auch Lena Düpont im Wahlkampf gemacht. „Durch den drohenden Brexit ist für viele Menschen die Selbstverständlichkeit von Europa ins Wanken geraten. Ich denke, das ist auch eine Chance und wir müssen diese Aufmerksamkeit nutzen.“

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