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3. Regionale Integrationskonferenz „Wohnen und Leben“ am 16.11.2016 in Verden

Integration Verden
Landesbeauftragte Jutta Schiecke mit Lutz Brockmann, Bürgermeister der Stadt Verden (li) und Rolf Sauer, Geschäftsführer Gesundheitsholding Lüneburg
3. Regionale Integrationskonferenz „Wohnen und Leben" am 16.11.2016 in Verden

Menschen - auch diejenigen, die vor Krieg, Gewalt und Armut geflüchtet sind - wollen mehr als überleben. Sie wollen: leben.

Wohnen und Leben war die dritte regionale Veranstaltung der Landesbeauftragten Jutta Schiecke zum Thema Flüchtlinge und Integration. Nach den Konferenzen zu den Themen „Sprache" und „Arbeit" wurde heute ein dritter, für eine gelungene Integration sehr wichtiger, Schritt betrachtet.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg mit dem Bündnis „Niedersachsen packt an!".

Die Referenten beleuchteten die aktuelle Wohnraumsituation und erläuterten Fördermöglichkeiten. Die Hansestadt Uelzen und der Landkreises Harburg präsentierten ihre Wohnraumkonzepte als best practice Beispiele. Dass durch preiswerten Wohnungsbau Quartiere stabilisiert werden können, zeigten Erfahrungen der Hansestadt Stade. Angebote für Flüchtlinge, die über das Thema Wohnen hinausgehen, wurden durch die Gesundheitsholding Lüneburg beschrieben.

In der Veranstaltung wurden sowohl Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration in den Städten als auch im ländlichen Raum diskutiert.

Jutta Schiecke waren dabei drei Aspekte wichtig:

„Wenn es uns gelingt, die Geflüchteten von den Vorzügen des Landlebens zu überzeugen, kann darin für ländliche Regionen in Zeiten des demografischen Wandels eine Chance liegen." Dort sei meist noch ausreichend bezahlbarer Wohnraum vorhanden. Das müsse genutzt werden, setze aber ausreichende Mobilität und Arbeitsplätze voraus.

„Wir müssen gemeinsames Wohnen im Stadtteil fördern." Gegenseitiges Kennenlernen von Neubürgern und Alteingesessenen fördert die Integration und vermeidet die Bildung geschlossener Quartiere.

Man müsse bei den Planungen berücksichtigen, dass die Themen `Wohnen´ und `Leben` zusammengehören. „Integration setzt gute Sprachkenntnisse voraus. Sie lässt sich über eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt stark beschleunigen. Damit die Geflüchteten wirklich in der deutschen Gesellschaft ankommen können, brauchen sie aber auch ein lebenswertes Wohnumfeld."

Die Veranstaltung bot Kommunen, Organisationen und Ehrenamtlichen die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln und auszutauschen.

Sie folgte damit den Zielen des Bündnisses „Niedersachsen packt an!":

die Akteurinnen und Akteure zu vernetzen und Wissen auszutauschen,

Handlungsschwerpunkte und Hemmnisse zu identifizieren,

Ideen zu entwickeln und Lösungen auf den Weg bringen.

Fachansprechpartner für diese Pressemitteilung ist:

Dr. Henry Arends
Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
Tel.: +49 (0) 4131 15-1366
Fax: +49
Email: henry.arends@arl-lg.niedersachsen.de
www.arl-lg.niedersachsen.de

Niedersachsen packt an

Das Bündnis „Niedersachsen packt an"

Auf der Flucht vor Krieg, Terror und politischer Verfolgung retten sich jeden Tag zahlreiche Menschen nach Europa, Deutschland und auch zu uns nach Niedersachsen. In unserer Demokratie, in der die Würde jedes Menschen unantastbar ist, hoffen die Flüchtlinge berechtigter Weise auf Schutz für sich und ihre Kinder.

Wir sind ein offenes gesellschaftliches Bündnis. Wir arbeiten daran, den geflüchteten Menschen Schutz zu geben und einen Neustart in Niedersachsen zu ermöglichen. Wir zeigen, was Niedersachsen ausmacht: Solidarität, Toleranz und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

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