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Domänenverwaltung in Stade hat einen neuen Chef

Landesbeauftragte Monika Scherf begrüßt neuen Dezernatsleiter


Die Domänenverwaltung in Stade hat einen neuen Chef: Thorge Meyer ist künftig erster Ansprechpartner, wenn es um die Verwaltung und Verpachtung von landeseigenen Flächen in den elf Landkreisen zwischen Hamburg, Bremen und Hannover geht. Der Agraringenieur, der in Bleckede im Landkreis Lüneburg aufgewachsen ist, übernimmt damit den Posten der langjährigen Leiterin Gabriele Siuda, die sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

Thorge Meyer arbeitete nach seinem Studium in Kiel zunächst beim Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg und stieg dort schnell zum Fachbereichsleiter in der Futtermittelüberwachung auf. Mit nur 28 Jahren folgt nun der nächste Karriereschritt in der Domänenverwaltung, die zum Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg gehört.

Monika Scherf und Thorge Meyer   Bildrechte: ArL Lüneburg

„Mit Thorge Meyer haben wir eine hervorragend ausgebildete und fachlich sehr versierte Nachwuchskraft gewonnen. Er steht für eine neue Generation von Kolleg*innen in der Verwaltung, die die Digitalisierung der Arbeitsprozesse und die Umstellung auf die E-Akte in den nächsten Jahren weiter vorantreiben werden“, sagte die Landesbeauftragte und Leiterin des ArL Lüneburg, Monika Scherf, bei der Begrüßung.

Denn auch in dem Behördengebäude aus dem Jahr 1889, das in der Harsefelder Straße ganz in der Nähe des Stader Bahnhofs liegt, ist die Arbeit – nicht zuletzt durch die Pandemie – mobiler geworden. Das hat Vorteile bei den weiten Wegen, die die Kolleg*innen zum Teil zurücklegen müssen, kümmern sie sich immerhin um eine Fläche von rund 19.000 Hektar – also rund 26.5000 Fußballfelder, die sich allesamt im Grundbesitz des Landes Niedersachsen befinden.

Darunter sind land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen sowie Moorflächen, die für Naturschutzzwecke zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem verpachtet die Domänenverwaltung landwirtschaftliche Einzelparzellen des Landes sowie ganze Höfe (Domänen) und stimmt Bewirtschaftungsformen mit den Pächtern ab – immer mit einem besonderen Fokus auf die Umwelt.

Artikel-Informationen

erstellt am:
08.07.2021
zuletzt aktualisiert am:
07.07.2021

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