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Einzelbetriebliche Investitionsförderung GRW für WLL GmbH in Lüchow

Landesbeauftragte Jutta Schiecke überreicht Förderbescheid


GRW-Förderung  
Bescheidübergabe an WLL GmbH, Lüchow: Landesbeauftragte Jutta Schiecke mit v.l.n.r Landrat Jürgen Schulz, Wirtschaftsförderer Kim Florian Wittig und WLL Geschäftsführer Stefan Brünger mit Sohn

Die Landesbeauftragte für Regionalentwicklung Jutta Schiecke (GRÜNE) hat am 29. Juni in Lüchow der WLL GmbH in Tarmitz einen Förderbescheid an Geschäftsführer Stefan Brünger überreicht.

Die WLL GmbH erhält die Förderung in Höhe von 502.500 Euro für die Errichtung eines Logistikzentrums in Lüchow. Die Förderung erfolgt aus dem Programm Einzelbetriebliche Investitionsförderung (GRW/EFRE).

„Mit der Errichtung des Logistikzentrums wird die Warehouse Lager-Logistik (WLL) GmbH dauerhaft vier neue Arbeitsplätze schaffen. Ich freue mich, dass wir einen erst im April 2016 neu gegründeten logistischen Dienstleister und damit die regionale Wirtschaft im Landkreis mit ein halben Million Euro fördern können. Ihre Dienstleistungen richten Sie primär an Kunden des produzierenden Gewerbes. Damit sprechen Sie eine der Schwerpunktbranchen im Landkreis an " so Jutta Schieckebei der Bescheidübergabe.

WLL habe in nur vier Monaten Bauzeit eine moderne Lagerhalle mit Büroräumen geschaffen und biete ein breites Spektrum an Logistikdienstleitungen an, das Transporte effizienter und umweltfreundlicher mache. Davon werden insbesondere Betriebe aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg wie z.B. die örtlichen SKF-Werke profitieren. Für den Landkreis ist es das erste Logistiklager.

Die GRW-Förderung setzt eine regionale Bedeutsamkeit der Investition voraus. Diese ist bei dem Logistikzentrum gegeben. Die Errichtung des Logistikzentrums und die damit verbundenen logistischen Dienstleistungen tragen zur Kompensation von Standortnachteilen im LK Lüchow-Dannenberg bei. So dient das Lager als „Pufferlager" und vermeidet Teillieferungen, wie es sie derzeit in großer Zahl gibt. Zudem werden „Just in Time" Lieferungen für Betriebe im Umkreis optimiert und Lieferzeiten verkürzt. Im produzierenden Gewerbe sind damit positive Wirkungen auf die Wertschöpfungsketten zu erwarten.

„Das Projekt hat eine erhebliche überregionale Bedeutung und zahlt auf die Ziele unserer regionalen Handlungsstrategie ein" unterstreicht die Landesbeauftragte.

Mit der RHS verfolgt die Region Lüneburg unter anderem das Ziel, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und damit auch der Städte und Gemeinden zu sichern und auszubauen. Und das Projekt trägt maßgeblich zur Erhöhung der Energieeffizienz bei.

Hintergrundinformationen zur GRW Förderung:

Die Einzelbetriebliche Investitionsförderung aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) bietet Finanzierungshilfen zum Ausgleich von Standortnachteilen gewerblicher Betriebe (einschließlich Fremdenverkehr). In strukturschwachen Regionen stärkt diese Förderung die Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft. Zudem soll sie dauerhafte Arbeitsplätze schaffen und sichern.

Die GRW ist eine regional bedeutsame Richtlinie und wird aus Bundesmitteln und Landesmitteln finanziert. Der Ersatz der Landesmittel durch EFRE-Mittel ist möglich. Nach der aktuellen Gebietskulisse kann eine Förderung in den LKen Cuxhaven, Osterholz, Heidekreis, Celle, Uelzen, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg erfolgen. Seit März 2017 können darüber hinaus im Landkreis Rotenburg (Wümme) Maßnahmen der wirtschaftsnahen Infrastruktur und Investitionen der gewerblichen Wirtschaft mit reinen EU-Mitteln bezuschusst werden. Die Erschließung, der Ausbau und die Revitalisierung sowie die Erschließung von Gewerbegebieten (hochwertige Infrastruktur) kann nun mit einem Fördersatz von max. 50% aus EU-Mitteln bezuschusst werden.

Im Jahr 2016 wurden im Amtsbezirk des ArL Lüneburg 28 Anträge auf GRW Förderung gestellt (17 Anträge in 2015).

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