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Niedersachsen fördert Soziale Innovation

Europastaatssekretärin Birgit Honé übergibt Förderbescheid an die BUPNET GmbH, Lüneburg


Die BUPNET – Bildung und Projekt Netzwerk GmbH, Lüneburg erhält aus der Richtlinie „Soziale Innovation“ eine Förderung für ihr Projekt „Servicestelle für Berufsrückkehr in die Altenpflege Nordostniedersachsen“.

Die Bescheidübergabe erfolgt am Mittwoch, den 3. Mai 2017 um 12.00 Uhr durch Europastaatssekretärin Birgit Honé in den Räumen des Arbeitgeberverbandes Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V., Stadtkoppel 12, 21337 Lüneburg.

Das Projekt will Berufsrückkehrer/innen den Wiedereinstieg in den Pflegeberuf durch aktive Unterstützung und Beratung erleichtern. Begleitend soll mit einem Forum eine regionale Vernetzung der Pflegebetriebe erreicht werden. Weiterhin soll eine Pflegeausbildung koordiniert werden.

Das Projekt hat ein Volumen von rund 295.000€. Es wird mit rund 177.000€ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Es hat eine Laufzeit vom 01.04.2017 bis 31.03.2019.

Die Niedersächsische Landesregierung hat die Richtlinie „Soziale Innovation“ konzipiert. Mit der Richtlinie fördert das Land innovative Ansätze, die zur Lösung sozialer Herausforderungen und zur Deckung lokaler und regionaler Bedarfe beitragen. Der Fördergegenstand ist bewusst sehr weit gefasst, um damit Raum zu schaffen für neue und kreative Projektideen, die möglichst viele Impulse zur Entwicklung der Regionen und des Landes geben. Die Richtlinie trägt dazu bei, dass unser gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum und die Arbeitswelt mit vielen sozial innovativen Projekten und Maßnahmen attraktiv und lebenswert gestaltet werden kann. Mit ihrer konsequenten Fokussierung auf den Innovationsaspekt ist die Richtlinie bundesweit einzigartig.

Landesbeauftragte Jutta Schiecke wird in ihrer Begrüßung auf die besondere Bedeutung der Richtlinie für die Region Lüneburg eingehen: „Diese Richtlinie ist gerade für den stark ländlich geprägten Amtsbezirk Lüneburg ein wichtiges Förderinstrument. Sie kann helfen, die Auswirkungen des demografischen Wandels abzufedern, neue Möglichkeiten aufzuzeigen und unsere Region attraktiv zu halten.“

Angesichts einer insgesamt zurückgehenden Einwohnerzahl in den meisten ländlichen Regionen und einer zunehmenden Überalterung der Bevölkerung, ist die hochwertige und flächendeckende Versorgung der Menschen mit Gesundheits- und Sozialdienstleistungen eine echte Herausforderung, so die Landesbeauftragte. Auch dieses Projekt sei ein wichtiger Baustein zur Umsetzung unserer Regionalen Handlungsstrategie für die Region Lüneburg in den Handlungsfeldern Innovation und gesellschaftliche Teilhabe.

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