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Startschuss für sieben neue Flurbereinigungsverfahren

Mediator, Projektentwickler und Bodenbereiter: ArL Lüneburg ist an wichtigen Infrastrukturprojekten beteiligt


Freuen sich über den Startschuss für die neuen Verfahren: Ludger Gerdes und Bernd Beitzel aus der Geschäftsstelle Verden des ArL.   Bildrechte: ArL Lüneburg
Freuen sich über den Startschuss für die neuen Verfahren: Ludger Gerdes und Bernd Beitzel aus der Geschäftsstelle Verden des ArL.

Von großen Infrastrukturprojekten wie der Ausbau der Küstenautobahn A20 bis hin zu ländlichen Wegen, die die Bedingungen in der Landwirtschaft verbessern sollen: Das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg wird in diesem Jahr sieben weitere Flurbereinigungsverfahren auf den Weg bringen.

Aus dem Landwirtschaftsministerium in Hannover gab es jetzt „grünes Licht“ für Projekte in den Landkreisen Stade, Cuxhaven, Rotenburg, Celle und Verden. Das Amt für regionale Landesentwicklung wird sich dort mit Flurbereinigung und Flächenmanagement darum kümmern, die Nutzung der Grundstücke neu zu ordnen und gleichzeitig die Interessen von vielen tausend Beteiligten zu berücksichtigen.

„Es geht nicht nur darum, Infrastruktur-Probleme zu lösen. Wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit ist auch, den Spagat zwischen der Landwirtschaft und dem Natur-, Gewässer- und Klimaschutz zu lösen“, erklärt Dezernatsleiter Bernd Beitzel, der in der Geschäftsstelle Verden des Amtes für regionale Landesentwicklung die Verfahren in den elf Landkreisen in Nordostniedersachsen verantwortet. Gemeinsam mit seinen rund 85 Kollegen sieht er sich als Mediator, der versucht, alle Interessen „unter einen Hut“ zu bekommen.

In den neuen Verfahren geht es zum einen um Themen wie Wassermanagement und Klimaschutz, aber auch um Projekte wie den Bau einer neuen Brücke im Landkreis Rotenburg oder einer neuen Umgehungsstraße in Celle. Auch der Ausbau der A20 - und perspektivisch fürs 2021 der A39 - werden vom Amt für regionale Landesentwicklung begleitet. „Es ist uns sehr wichtig, den Bau von Infrastrukturprojekten in Niedersachsen zu unterstützen. Je besser wir die notwendigen Rahmenbedingungen in der Agrarstruktur vorbereiten, umso schneller wird dort nachher gebaut werden können“, so die Landesbeauftragte Monika Scherf.



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