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Unterstützung und Förderung für Kommunen

Veranstaltung des ArL Lüneburg am 6. April 2017 in Bremervörde


Bremervörde

Grußwort Landesbeauftragte Jutta Schiecke zur Veranstaltung

Anrede,

ich begrüße Sie zu unserer Veranstaltung „Unterstützung und Fördermöglichkeiten für Kommunen".

Wie immer, haben wir auch heute für jedes Thema kompetente Referentinnen und Referenten eingeladen. Sie werden Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Förderangebote geben und diese Veranstaltung mit Ihrem ganzen Fachwissen unterstützen.

Dafür gilt mein besonderer Dank

  • Frau Dr. Burgdorf, Referatsleiterin (501) im Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung;
  • Frau Drügemöller von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, kurz „KEAN"und
  • Herrn Struwe-Ramoth, Leiter der Beratungsstelle Lüneburg der NBank
  • Herren Dr. Arends, Bergmann und Ottmar sowie Frau Wangerin vom Amt für regionale Landesentwicklung.

Mir ist zu Ohren gekommen, dass manch einer das Fördergeschäft einen „Dschungel" nennt. Soweit würde ich nicht gehen. Aber eine Tagesveranstaltung wie diese kann nicht über das gesamte Spektrum der möglichen Förderungen aufklären. Das ist auch gar nicht unser Anspruch.

Heute wollen wir Ihnen ausgewählte Maßnahmen vorstellen und so sensibilisieren, inspirieren für weitere Ideen und Möglichkeiten. Ob noch in der Schublade oder schon in der Planung: gern erörtern wir Ihre Projekte mit Ihnen. Besonders würde es mich freuen, wenn Sie mit unserer Unterstützung bereits verworfene Ideen wieder ausgraben und vielleicht doch noch realisieren.

Diese Veranstaltung ist Teil unserer Veranstaltungsreihe „RHS im Dialog" und soll dazu beitragen die Zielsetzungen, die in unserer Handlungsstrategie für die Region Lüneburg formuliert und festgehalten wurden, zu erfüllen. Wichtiges strategisches Ziel ist die Attraktivität und damit Wettbewerbsfähigkeit der Region und ihrer Gemeinden und auch das Ziel Nachhaltigkeit wollen wir heute adressieren.

Geförderte sollen Projekte einen möglichst nachhaltigen Mehrwert für die Region haben, über die Förderperiode 2014 - 2020 hinaus. Damit dies gelingt, stehen Ihnen heute unsere Referentinnen und Referenten mit Rat und Tat zur Verfügung.

Zunächst wird die Metropolregion Hamburg thematisiert. Sie bekommen Informationen über die Neustrukturierung und den Förderfonds Hamburg - Niedersachsen.

Anschließend werden geht es um „Soziale Innovation". Die gleichnamige Richtlinie wird vorgestellt und es werden Projektideen als beste Beispiele präsentiert. Gerade durch den Demografischen Wandel werden auch soziale Innovationen immer wichtiger. Dies gilt besonders für den ländlichen Raum; hier ist eine flächendeckende Versorgung von z. B. älteren Menschen besonders schwer zu erreichen. Neue Modelle, unter anderem in der Pflege und in der Teilhabe, sind nötig, um auch in der Zukunft allen Menschen ein attraktives und komfortables Leben bieten zu können.

Danach werden die Schwerpunkte und Neuigkeiten des ZILE-Programms näher vorgestellt. Mit dem Programm können wir im ländlichen Raum fördern und so hoffentlich dazu beitragen, dass Dörfer auch in Zukunft als Wohn- und Arbeitsort attraktiv bleiben.

Für viele Kommunen sind die Kofinanzierungshilfen wichtig, unser nächstes Thema. Dieses Förderinstrument richtet sich an Gemeinden mit einer prekären Haushaltslage. In der Regel sind in solch einer Situation schöne neue Ideen auch dann nicht finanzierbar, wenn es dafür Fördermittel gibt. Das Land Niedersachsen stellt in diesen Fällen zusätzliche Mittel zur Verfügung, um die Kommunen bei der Kofinanzierung Ihrer Projekte zu unterstützen, so dass der Eigenanteil erheblich gesenkt wird.

Im Anschluss wenden wir uns aktuellen Entwicklungen in der Städtebauförderung zu. U. a. wird Ihnen ein neues Bund-Länder-Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" vorgestellt.

Angesichts der vielerorts angespannten Haushaltslage ist das kommunale Energiemanagement mit seinen nach wie vor hohen Einsparpotenzialen ein interessantes Themenfeld. Hier kann und möchte Ihnen die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) Unterstützung bieten.

Schließlich präsentiert die NBank einen Ausschnitt aus dem Spektrum ihrer Beratungs-, Betreuungs- und Fördermöglichkeiten.

Anrede,

ich hoffe, wir haben für heute eine informative Auswahl getroffen und können so dazu beitragen, dass Sie in Ihren Gemeinden in gute Konzepte und innovative Lösungen investieren.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen angenehmen und erkenntnisreichen Tag!

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