Niedersachen klar Logo

Verbesserung der landwirtschaftlichen Infrastruktur in Schnackenburg geplant

Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg kümmert sich um ländlichen Wegebau


Alte Wege wieder befahrbar und damit die Bedingungen für Landwirte zu verbessern – das ist ein Ziel von Flurbereinigungsverfahren, die vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg durchgeführt werden. Bildrechte: Riesner, ArL Lüneburg
Alte Wege wieder befahrbar und damit die Bedingungen für Landwirte zu verbessern – das ist ein Ziel von Flurbereinigungsverfahren, die vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg durchgeführt werden.

Schnackenburg. Bessere Wege für Landwirte und eine mögliche Umfahrung der baufälligen Brücke über den Aland: Diese Ziele möchte das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg gemeinsam mit Bürgern und Landwirten in Schnackenburg erreichen. Seit 2017 waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ArL immer wieder in der kleinsten Stadt Niedersachsens im Landkreis Lüchow-Dannenberg und haben sich mit Grundstückseigentümern und Landwirten sowie mit Vertretern der Stadt, der Samtgemeinde Gartow und des Naturschutzes beraten.

„Die Stimmung vor Ort ist sehr gut. Wie immer bei solchen Verfahren haben wir sehr unterschiedliche Interessen an einem Tisch versammelt, aber es sind gute Kompromisse und Win-Win-Situationen entstanden“, berichtet Dr. André Riesner, der das Teildezernat der Flurbereinigung beim Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg leitet.

Bei den sogenannten Flurbereinigungsverfahren, die das ArL mit Fördermitteln von EU, Bund und Land durchführt, geht es neben Verbesserungen der Infrastruktur und beim ländlichen Wegebau auch um mögliche Flächentausche. „Wir vermitteln bei solchen Verfahren zwischen den Eigentümern, um mehrere kleine landwirtschaftliche Flächen zu Größeren zusammenzulegen und damit die Bedingungen für Pächter und Verpächter zu verbessern“, erklärt Riesner die Arbeit seines 30-köpfigen Teams in Lüneburg, das die Werte der Flächen ermittelt und alle Baumaßnahmen selbst plant und durchführt.

Für das geplante Flurbereinigungsverfahren in Schnackenburg sind derzeit Maßnahmen im Wert von 1,9 Millionen Euro geplant. 75 Prozent davon werden von Land, Bund und EU gefördert.


Artikel-Informationen

12.03.2020

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln