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Förderprogramm Soziale Innovation

Mit dem Programm „Soziale Innovation“ unterstützt die Landesregierung Niedersachsen Projekte, die aufgrund ihres sozial-innovativen Charakters dazu dienen, neue und verbesserte Lösungen für soziale Herausforderungen und dem Decken lokaler sowie regionaler Bedarfe zu entwickeln, sie zu erproben und umzusetzen. Ziel ist es, überall in Niedersachsen gute Lebensbedingungen zu schaffen – unabhängig vom Wohnort. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF+).

Zwei Förderschwerpunkte: Arbeitswelt und soziale Daseinsvorsorge

Arbeitswelt im Wandel: Unternehmen und Beschäftigte werden dabei unterstützt, sich an die Veränderungen in der Arbeitswelt anzupassen, insbesondere durch Gestaltung der digitalen, ökologischen und gesellschaftlichen Transformation oder durch strukturelle Veränderungen der Arbeit- und Unternehmensorganisation zur Gestaltung eines inklusiven, diversen, gesundheitsfördernden und attraktiven Arbeitsumfeldes. Themen sind zum Beispiel die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, flexible Arbeitsmodelle, Digitalisierung und neue Führungsstrategien. Ebenso werden Ansätze gefördert, die die Bedingungen für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz verbessern.

Soziale Daseinsvorsorge: Der Zugang zu erschwinglichen, nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Gesundheits- und Sozialdienstleistungen soll verbessert und ausgeweitet werden, um die Daseinsvorsorge zu sichern, insbesondere

  • durch Ansätze zur Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen, vor allem für Kinder und Jugendliche, Migrantinnen und Migranten, ältere und alte Menschen, sozial Benachteiligte sowie Menschen mit Behinderung,
  • durch fach- und/oder sektorenübergreifende Ansätze oder Kooperationen von Institutionen und Stakeholdern, z. B. Anbietern sozialer Dienstleistungen mit Forschungseinrichtungen oder Betroffenen und Nutzerinnen und Nutzern. Gefördert werden zum Beispiel neue Beratungsangebote, digitale Lösungen wie Übersetzungs-Apps oder telemedizinische Ansätze und innovative Formen der Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt und professionellen Diensten.

Der landesweite Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zwischen den Projektträgern sind zentrale Bestandteile des Programms. Veranstaltungen und digitale Plattformen fördern die Weiterentwicklung und Verbreitung innovativer Ansätze.

Ansprechpartner/innen:

Das Förderprogramm „Soziale Innovation“ hat einen experimentellen Charakter und richtet sich gerade auch an Projektträger mit wenig oder ohne Erfahrung beim Beantragen von Fördermitteln. Darum werden aus der Richtlinie neben den Projekten landesweit drei Stellen für Soziale Innovation gefördert. Sie unterstützen Trägerinnen und Träger, Einrichtungen und Initiativen dabei, Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen:

Stelle für Soziale Innovation der Unternehmerverbände Niedersachsen e. V., c/o Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V.
Schwerpunkt Arbeitswelt im Wandel
Wiebke Krohn, Tel. 04131 87212-17, Mail: wkrohn@av-lueneburg.de

Soziale Innovation des DGB Niedersachsen
Schwerpunkt Arbeitswelt im Wandel
Tel. 0511 12601-63,
Mail: soziale.innovation@dgb.de

Stelle für Soziale Innovation der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e. V. (LAG FW)
Schwerpunkt Daseinsvorsorge
Imke Schmieta, Tel. 0511-856 24 7500,
Mail: schmieta@lag-fw-nds.de

Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (Regionalfachliche Bewertung)
Stefani Thomas, Tel. 04131-151374,
Mail: stefani.thomas@arl-lg.niedersachsen.de




Soziale Innovation Niedersachsen   Bildrechte: mindscanner - stock.adobe.com
Projekte zur Sozialen Innovation werden gefördert

Artikel-Informationen

erstellt am:
09.12.2024
zuletzt aktualisiert am:
06.07.2026

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