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Regionale Handlungsstrategie

Deckblatt der RHS Bildrechte: ArL Lüneburg



Im Jahr 2014 hat das Amt für regionale Landesentwicklung - gemeinsam mit zahlreichen Akteur*innen in der Region - eine Regionale Handlungsstrategie (RHS) erarbeitet. Als Dachstrategie definiert sie Stärken, Herausforderungen und Ziele der elf Landkreise. Sie verknüpft zudem mögliche regionale Projekte mit den Fördermöglichkeiten von EU, Bund und Land.





Mit Blick auf die neue EU-Förderperiode 2021-2027 haben wir die RHS im Jahr 2020 in einem breiten Beteiligungsprozess fortgeschrieben. Die Strategie identifiziert dabei die zukunftsrelevanten Handlungsfelder für unsere Region. Dazu zählen insbesondere regionale Auswirkungen in den Bereichen Klimaschutz und Energie, Wasserstoffwirtschaft und Digitalisierung.


Windmühlen hinter Solaranlagen   Bildrechte: Adobe Stock

Hintergrund:

Zur Entstehung der Regionalen Handlungsstategie im Jahr 2014

Teile des Flächenlandes Niedersachsen mit rund 7,9 Mio. Einwohnern haben sich in den vergangenen Jahren sehr unterschiedlich entwickelt. Sowohl bei den demografischen als auch den ökonomischen Rahmendaten gibt es deutliche Unterschiede zwischen dem Westen Niedersachsens und den Großstädten einerseits sowie weiten Teilen im Norden, Osten und Süden des Landes andererseits. So werden einige Landkreise bis zum Jahr 2030 Bevölkerungsverluste von 20 Prozent und mehr erleiden und zudem in der Bevölkerungsstruktur überaltern.

Die Landesregierung hat es sich 2014 zur Aufgabe gemacht, zukünftig allen Teilräumen des Landes gleichwertige Chancen der eigenständigen und nachhaltigen Entwicklung zu gewährleisten. Ziel der Regionalpolitik ist es, Disparitäten, die sich aufgrund der demografischen Entwicklung und der jeweiligen Wirtschaftsstruktur ergeben, abzubauen. (Neuausrichtung der Regionalförderung).

Um Kompetenzen in den Regionen des Landes zu schaffen und so die Handlungsfähigkeit der Landesregierung in der Fläche zu stärken, haben ab 1. Januar 2014 die vier Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung in den Regionen Braunschweig, Leine-Weser, Lüneburg und Weser-Ems ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie stehen den neu geschaffenen Ämtern für regionale Landesentwicklung vor. Zu ihren ersten wichtigen Aufgaben gehört es, unter Einbeziehung der regionalen Akteure regionale Handlungs­strategien zu erarbeiten und dabei mögliche Projekte mit den Förderungsmöglichkeiten von EU, Bund und Land zu verknüpfen.


Die Regionale Handlungsstrategie

Hier gibt es die RHS in der kompletten Fassung zum Download.

 RHS in der Langfassung
(PDF, 2,56 MB)

Das ArL in der Region

Im Kommunalen Steuerungsausschuss (KStA) erörtern wir gemeinsam mit gewählten Vertreter*innen die wichtigen Themen und Förderprojekte für unsere Region. Zu ihm gehören aktuell acht (Ober-)Bürgermeister und Landräte. Den Vorsitz hat die Landesbeauftragte. Der KStA ist das entscheidende Gremium bei der Umsetzung der EU- und Landesförderung im Amtsbezirk Lüneburg.

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