Artikel-Informationen
erstellt am:
12.02.2026
zuletzt aktualisiert am:
13.02.2026
Stade. Der Schiffsanleger Stadersand wird seit rund einem Jahr nicht mehr genutzt. Nun wird er erneuert. Die Hansestadt Stade hat dafür jetzt von der Metropolregion Hamburg einen Fördermittelbescheid erhalten.
„Die Förderung der Sanierung des Schiffsanlegers in Stade ist eine Investition in die Zukunft der Region. Sie sichert nicht nur die maritime Infrastruktur, sondern stärkt zugleich Tourismus, Wirtschaft und die Lebensqualität vor Ort. So wird gezielt in eine leistungsfähige Infrastruktur investiert, die der Region langfristig zugutekommt“, macht Karin Beckmann, Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg, deutlich, als sie den Förderbescheid an den Ersten Stadtrat der Hansestadt Stade, Lars Kolk, übergab.
Der Schiffsanleger Stadersand ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Ausflugsschiffe, Charterfahrten sowie für Einsätze von Wasserschutzpolizei, DLRG und Feuerwehr. Ein aktuelles Gutachten hat ergeben, dass der bestehende Ponton aufgrund seines baulichen Zustands nicht mehr wirtschaftlich instandgesetzt werden kann. Mit dem Neubau entsteht eine moderne, langlebige und den heutigen Anforderungen entsprechende Anlage. Vorgesehen ist der Bau eines neuen Pontons aus Stahl, der speziell auf die örtlichen Strömungs- und Tidebedingungen abgestimmt ist. Ergänzend werden Pfahlarbeiten durchgeführt sowie die bestehende Zugangsbrücke instandgesetzt. Diese erhält eine neue Beschichtung, einen frischen Anstrich und wird durch eine Rampe barrierearm erschlossen. Damit wird die Nutzung des Anlegers für alle Menschen erleichtert.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Das Projekt wird je zur Hälfte aus Mitteln der Förderfonds der Metropolregion Hamburg und der Hansestadt Stade finanziert.
„Der neue Schiffsanleger stärkt die maritime Identität Stades und erhöht die touristische Attraktivität der gesamten Region“, macht Erster Stadtrat Lars Kolk deutlich, schließlich können künftig auch größere Schiffe Stadersand anfahren als das bisher der Fall war. Der neue Anleger bietet damit auch die Möglichkeit zur Wiederaufnahme des Fährverkehrs Richtung Hamburg sowie für neue Angebote im Bereich der Binnen-Kreuzfahrt auf der Elbe. „Wir werden noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen und möchten sie spätestens im kommenden Jahr zum Abschluss bringen“, verspricht Kolk.
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erstellt am:
12.02.2026
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13.02.2026