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Bescheidübergabe bei der Stadt Achim

Förderbescheid für die „Bunte Lok“ an die Stadt Achim


Im Zuge der städtebaulichen Sanierung „Nördliche Innenstadt“ werden in Achim seit 2011 brachliegende Flächen des aufgegebenen Industriestandortes der ehemaligen Großbäckerei Lieken neuen Nutzungen zugeführt. Bis 2022 soll hier in zentraler Bahnhofslage und in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt ein urbanes Quartier mit Wohnungen und Gewerbeflächen entstehen. Zudem soll ein zentral gelegener, öffentlich zugänglicher Quartiersmittelpunkt, die „Bunte Lok“, geschaffen werden, der sowohl der Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen im Zentrum Rechnung trägt als auch dem Leitbild der präventiven Familienförderung der Stadt Achim gerecht wird.

Die Landesbeauftragte Monika Scherf hat nun am 17. Juni Bürgermeister Rainer Ditzfeld einen Förderbescheid über 856.000 € zur Finanzierung eines Teils des neu entstehenden Quartiersmittelpunktes, dem Familienzentrum, überreicht. Die Fördermittel entstammen dem Investitionspakt Soziale Integration (InvP).

Mit dem Investitionspakt unterstützen Bund und Länder die Kommunen darin, Angebote der quartiersbezogenen Integration und des sozialen Zusammenhalts zu schaffen und als Orte der Integration zu qualifizieren. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den Investitionspakt im Jahr 2017 aufgelegt und stellt dafür bis 2020 jährlich 200 Mio. € an Finanzhilfen zur Verfügung. Im Jahr 2017 wurden bundesweit bereits 235 Maßnahmen in 202 Kommunen aufgenommen.

In 2019 hat Niedersachsens Umwelt- und Bauminister Olaf Lies 20 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 22,54 Mio. € für den Investitionspakt vorgeschlagen. Die Projekte zur sozialen Integration werden mit einem Zuschuss aus Bundes- und Landesmitteln in Höhe von insgesamt 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten unterstützt, so dass die Kommunen nur einen Eigenanteil von 10 Prozent aufbringen müssen.

Im Amtsbezirk Lüneburg sind in den Jahren 2017 bis 2019 insgesamt 9 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 14,1 Mio. € in das Programm aufgenommen worden.

Artikel-Informationen

24.06.2019

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