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Landesbeauftragte übergibt Förderbescheid für integratives Sport- und Begegnungs-zentrum „BegegnungsRaum Bleiche“

Soziale Integration im Quartier


 
Das beigefügte Foto zeigt (von links) Michael Grosse-Brömer (MdB), Monika Scherf (Landesbeauftragte) und Bürgermeister André Wiese

Am heutigen Freitag, den 05.07.2019, hat die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Monika Scherf, den Förderbescheid über 1.602.000 Euro aus Mitteln des Programms „Soziale Integration im Quartier“ für den Neubau eines integrativen Sport- und Begegnungszentrums der Alten Stadtschule an Winsens Bürgermeister André Wiese übergeben. Gewährt werden die Fördermittel für den Bau eines zusätzlichen Multifunktions- und Integrationsraums, der in der Größe eines dritten Hallenfeldes abgrenzbar zum Rest des Komplexes die Nutzungsmöglichkeiten der neuen Sporthalle flexibler und vielseitiger macht.
„Die Stadt geht hier genau den richtigen Weg. Die Sanierung der Bausubstanz ist wichtig - aber mindestens genauso wichtig ist es, Orte der Begegnung und des Miteinanders zu schaffen. Die Verbindung ‚Bewegung und Begegnung’ am Standort der Alten Stadtschule ist ein prima Konzept, damit Integration gelingen kann“, sagt die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Frau Monika Scherf.

Der Neubau des „BegegnungsRaum Bleiche“ auf dem Areal des schuleigenen Sportplatzes zwischen Bleiche und Eckermannstraße ersetzt die bisherige Turnhalle der Alten Stadtschule aus den 1970er Jahren. Das Projekt der „2+1 Feld“-Halle trägt dazu bei, die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten der jetzigen Halle zu überwinden und dem Schulsport, den Kindergärten, den Vereinen, aber auch sozialen Initiativen, Senioren-, Freizeit-, Nachbarschafts- und verschiedenen anderen Gruppen einen Raum für Bewegung und Begegnung zu bieten. Neben der Zweifeldhalle sind der damit verbundene und durch das Programm geförderte Multifunktions- und Integrationsraum sowie die Neugestaltung des daran angrenzenden Spielplatzes in eine große Außenfläche mit Spiel-, Fitness- und Bewegungsmöglichkeiten geplant, die zum Teil auch barrierefrei sind.
Insgesamt befinden sich mit drei Kindertagesstätten, dem Jugendzentrum, der Alten Stadtschule sowie den Vereinen und Quartiersbewohnern zahlreiche regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer im unmittelbaren Umfeld. Der Multifunktionsraum soll genau wie die Zweifeldhalle einen eigenen Geräteraum vorhalten und durch einen Küchenbereich sowie die Lagerung von Tischen, Stühlen und einer mobilen Bühne zu einer Begegnungsstätte für kleinere Veranstaltungen, Quartierstreffen und Seminare umgestaltet werden können.

 
Sport- und Begnungsstätte

„Das Sport- und Begegnungszentrum wird ein zentraler Baustein der Quartiersentwicklung im innerstädtischen Bereich rund um die Alte Stadtschule. Es gibt einen wichtigen Stadtentwicklungsimpuls für das Quartier, aber auch für die Stadt insgesamt. Ziel ist es, verschiedene Generationen und Gruppen miteinander zu verbinden und die soziale Integration zu fördern. Durch die mannigfaltigen Nutzungsmöglichkeiten wird der Bereich für das gesamte Quartier geöffnet. Damit dürften auch die letzten Zweifel gegen den Bebauungsplan zerstreut sein, der uns die Möglichkeit für die Realisierung eines solch schönen Projekts bietet. Ich freue mich, dass wir jetzt loslegen können“, betont Bürgermeister Wiese.

Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ unterstützten Bund und Länder die Kommunen darin, Angebote der quartiersbezogenen Integration und des sozialen Zusammenhalts zu schaffen und als Orte der Integration zu qualifizieren. Das Bundesbauministerium hat den Investitionspakt im Jahr 2017 aufgelegt und stellt dafür bis 2020 jährlich 200 Millionen Euro als Finanzhilfe zur Verfügung. In den Jahren 2017 und 2018 wurden bundesweit bereits 445 Maßnahmen in 365 Kommunen aufgenommen. Der Bund beteiligt sich mit 75 Prozent an den förderfähigen Kosten, die Länder übernehmen 15 Prozent und der Eigenanteil der Kommunen beträgt 10 Prozent.

Quelle des Textes und der Fotos: Stadt Winsen
Artikel-Informationen

10.07.2019

Ansprechpartner/in:
Manuela Gaedicke

Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
Tel: +49 (0) 4131 15 - 1340

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