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Land fördert Gewerbegebiet Störtenbütteler Weg Nord in Uelzen

Landesbeauftragte Monika Scherf überreicht Förderbescheid für die Erschließung des Gewerbegebietes


Große Freude im Uelzener Rathaus: Landesbeauftrage Monika Scherf übergibt einen Förderbescheid über 800.000 Euro an Bürgermeister Jürgen Markwardt sowie Fachbereichsleiter Michael Kopske (re.) und Projektverantwortlichen Wolf Wunderling (li.)   Bildrechte: Hansestadt Uelzen
Große Freude im Uelzener Rathaus: Landesbeauftrage Monika Scherf übergibt einen Förderbescheid über 800.000 Euro an Bürgermeister Jürgen Markwardt sowie Fachbereichsleiter Michael Kopske (re.) und Projektverantwortlichen Wolf Wunderling (li.)

Das Land fördert das Gewerbegebiet Störtenbütteler Weg Nord in Uelzen. Einen entsprechenden Förderbescheid aus dem Wirtschaftsministerium in Höhe von 800.000 Euro überreichte jetzt die Landesbeauftragte Monika Scherf an Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt.

„Das Gewerbegebiet schafft günstige Voraussetzungen für Existenzgründungen, außerdem können sich hier weitere Betriebe ansiedeln, die für die wirtschaftliche Entwicklung von Uelzen und den umliegenden Gemeinden in der Region sehr wichtig sind“, betonte die Landesbeauftragte Scherf bei der Bescheidübergabe. Sie und ihr Team des Amtes für regionale Landesentwicklung kümmern sich um die Bewilligung und Verteilung von öffentlichen Fördermitteln. In diesem Fall kommt das Geld aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

„Wir freuen uns sehr über diese Förderung. Ich bedanke mich bei allen, die dazu beigetragen haben. Mit dem Gewerbegebiet können wir wichtige Entwicklungsimpulse für unsere Stadt setzen“, sagte Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt.

Entstehen wird rund sieben Hektar Gewerbebauland. Die Erschließungskosten betragen rund drei Millionen Euro. Die Hansestadt plant sowohl größere, zusammenhängende Grundstücke bis zu 20.000 Quadratmetern als auch kleinere Grundstücke ab 2.000 Quadratmetern. Beabsichtigt wird ein Mix von größeren Ansiedlungen, beispielsweise aus dem Bau-, Lebensmittel- und Logistikbereich, und kleineren Betrieben wie örtlichen Handwerkern. Bei einem überzeugenden Konzept besteht aber auch die Möglichkeit, die ganze Gewerbefläche einem Einzelinvestor oder Unternehmen zu überlassen. Durch die direkte Lage an der B 4 sind Unternehmen gut sichtbar, können sich optimal präsentieren und sind unmittelbar an das überörtliche Straßennetz angebunden.

Noch in diesem Jahr sind Erdarbeiten vorgesehen und im kommenden Frühjahr sollen die Entwässerungskanäle gebaut werden. Der Straßenbau folgt ab Ende 2021. Private Bauvorhaben könnten ab 2022 entstehen.


Artikel-Informationen

erstellt am:
02.10.2020

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