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Schutz vor dem Fuchs auf dem Harriersand

Domänenamt Stade kümmert sich um Vogelnester auf der Weserinsel


Platz zum Brüten haben in diesem Jahr die Vögel auf dem Harriersand. Mitarbeiter*innen des Domänenamtes in Stade haben auf der Weserinsel gemeinsam mit Pächter*innen einen Schutzzaun aufgebaut, der auf einer Fläche von 15 Hektar Vogelnester vor größeren Tieren schützen soll.

„Der Fuchs und andere Tiere haben es häufig auf die Kiebitze und ihre Nester abgesehen. Das versuchen wir mit unserem Zaun zu verhindern“, erläutert Gabriele Siuda, die das Domänenamt und damit die Stader Geschäftsstelle des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg leitet. Sie und ihre Kolleg*innen kümmern sich um die Verpachtung der Flächen auf dem Harriersand, denn – was viele nicht wissen – die Flussinsel im Landkreis Osterholz ist mit 600 Hektar Fläche fast vollständig Eigentum des Landes Niedersachsen.

Der Schutz der Wiesenbrüter hat dort schon immer einen besonderen Stellenwert. Regelmäßig kommt ein Ornithologe auf die Insel. Er kennzeichnet Bereiche, in denen nicht gemäht werden darf oder deckt auf den Weiden Nester mit Körben ab, damit die Kühe sie nicht zertreten. Auch diese Maßnahme wird von einem Vogel-Experten begleitet. „Er hat bereits 21 Nester innerhalb des Zaunes gezählt und wir hoffen, dass die Vögel nun in Ruhe brüten können“, berichtet Gabriele Siuda. Bereits in den vergangenen Jahren sei die Maßnahme sehr wirksam gewesen und habe Füchse abgehalten. Voraussichtlich im Juni, nach Abschluss der Brutsaison, wird der Zaun dann wieder abgebaut.


Schutzzaun mit Baggern im Hintergrund   Bildrechte: Jungclaus, ArL Lüneburg

Artikel-Informationen

erstellt am:
22.04.2021

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